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Neuartiger Chip von Agilent Technologies
auf optischer Basis reduziert Platinenplatz um die Hälfte,
verbessert Leistung und Zuverlässigkeit
Böblingen, den 19. Januar
2003 -- Agilent Technologies stellte den ersten vollintegrierten
AFE (Analog Front End) Chip auf dem Markt vor. Er arbeitet
auf optischer Basis und wird in schmalbandigen Powerline-Modems
(PLMs) eingesetzt. Der neue Chip ersetzt mehr als 30 diskrete
Bauteile und reduziert den bisher erforderlichen Platinenplatz
um mindestens 50 %. Weniger Bauteile vereinfachen natürlich
das PLM-Desig und, erhöhen Systemleistung und Zuverlässigkeit.
Der HCPL-800J DAA (Data Access Arrangement)
von Agilent ist mit seinen niedrigen Kosten und besserer Leistung
eine echte Alternative zu den heute üblichen AFE-Entwicklungen,
die einen Trenntransformator und eine Vielzahl von diskreten
Bauteilen benötigen.
Schmalbandige Powerline-Kommunikationssysteme arbeiten heute
typischerweise bei bis zu 9,6 kb/s. Sie nutzen PLMs, die in
üblichen Wechselstromsteckdosen eingesteckt werden. Die
Informationen werden über das Stromnetz übertragen.
Sie liefern Daten für Steuerung und Automation von unterschiedlichen
elektrischen Funktionen und öffnen den Energie-Markt
für völlig neue Dienste. Der vollintegrierte Powerline
DAA-Chip ermöglicht die Entwicklung von preisgünstigen
PLM Netzwerkverbindungen sowohl für automatisierte Stromablesung
als auch private Netzwerk-Anwendungen. Werden PLMs in privaten
Netzwerken eingesetzt, ist z. B. die zentrale Steuerung und
Überwachung von Licht und Alarmanlagen sowie von Haushaltsgeräten
wie Thermostaten, elektrischen Toren und Geschirrspülern
möglich. Stromlieferanten können mit den schmalbandigen
PLMs automatisch und zentral den Stromverbrauch für die
Rechnungsstellung ablesen.
Der HCPL-800J verbindet das PLM Transceiver/ENDEC (Encoder/Decoder)
IC mit dem Wechselstromnetz , das als Übertragungsmedium
genutzt wird. Er liefert eine Spannungs- und Signalverstärkung
sowie einen galvanischen Schutz für den Bediener und
die angeschlossenen Geräte. Das HCPL-800J IC beinhaltet
ein Steuer-IC und ein Line-IC, beide optisch voneinander getrennt.
Das modulierte Signal des PLM-Transceivers wird in das Steuer-IC
eingespeist. Dieses Signal ist optisch mit dem Line-IC gekoppelt,
wird dann verstärkt und an das Stromnetz geschickt.
Wird in der anderen Richtung ein eventuell schwaches und
verrauschtes Signal aus dem Netz vom Line-IC empfangen und
optisch an das Steuer-IC gekoppelt, so wird es hier verstärkt
und an den Ausgang des PLM-Transceivers gegeben.
Abgesehen von den oben erwähnten Vorteilen, bietet der
HCPL-800J noch andere wichtige Merkmale:
* Optische Trennung durch hohe Sicherheit und Rauschunterdrückung.
* Einhaltung der EMI-Bestimmungen durch sehr niedrige harmonische
TX Verzerrung
* Schutzmechanismus zur Abschaltung bei Übertemperatur
* Netzüberwachung (Lastüberwachung und Unterspannungs-Erkennung)
für Rückmeldung bei instabilem Netz
* Betrieb mit zwei +5V Spannungsversorgungen
* Auslieferung im 16-pin SOIC-Gehäuse
In Kürze zulassung für alle weltweiten Standards,
für Deutschland VDE0884/06.92 (IEC/EN/DIN EN60747-5-2).
Verfügbarkeit
Ab sofort durch Agilent direkt oder alle
weltweiten Distributionspartner. Weitere Informationen finden
Sie unter www.agilent.com/view/optocouplers.
Informationen über Agilent Technologies
Agilent Technologies, Inc. (NYSE: A) zählt
weltweit zu den Marktführern in Telekommunikation, Elektronik
und Life Sciences. Die etwa 30.000 Mitarbeiter unterstützen
Kunden in mehr als 120 Ländern der Welt. Im Geschäftsjahr
2002 erwirtschaftete Agilent Technologies einen Nettoumsatz
von rund 6 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen zu
Agilent finden Sie im Internet unter der Adresse www.agilent.com.
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