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News@Agilent - Deutschland

(Fast) Immer auf Sendung - Agilent verbessert Leistung von Mobilfunknetzen

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Der Markt für Mobiltelefone und Funkeinrichtungen ist weiterhin im Aufschwung: In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Anzahlder Basisstationen verdreifacht, die Anzahl der Nutzer mit einem Anstieg auf 781 Millionen im Jahr 2001 sogar mehr als verfünffacht. Für die nächsten fünf Jahre ist eine Fortsetzung dieses Trends zu erwarten. Doch mit der steigenden Zahl der Basisstationen wird es immer schwieriger, den reibungslosen Betrieb von Mobilfunknetzen sicherzustellen.

Mit dem Remote Monitoring System (RMS) von Agilent Technologies können Wartungstechniker problemlos den Zustand des Netzwerkes überprüfen - direkt über den Internet-Browser. Neben diesem Internetwerkzeug arbeitet die neue Überwachungslösung für Funknetze mit einer so genannten DMC-Software (Distributed Measurement and Control), die in den Agilent Laboratories entwickelt worden ist.

Damit kann beispielsweise ein Wartungstechniker eines Funknetzes bei der Nutzung des RMS von einem beliebigen Standort aus mit einem standardmäßigen Browser jederzeit den ordnungsgemäßen Betrieb des Netzes überprüfen und sicherstellen. In kürzester Zeit kann er über das Netz Diagnosen stellen und Fehler beheben. Probleme werden frühzeitig erkannt, bevor sie den Betrieb beeinträchtigen. Die Arbeit kann damit bis zu 60 Prozent effektiver werden. Und der Betreiber eines Funknetzes kann auf die kostspielige und zeitaufwändige Alternative verzichten, ein Service-Fahrzeug zu einer weit entfernten Basisstation zu schicken.

Die DMC-Architektur
Die DMC-Architektur ist eine Plattform, die es ermöglicht, Messmöglichkeiten nach Industriestandard netzwerkweit bereitzustellen.

Für Testingenieure und -techniker ist die DMC-Architektur ein neues Verfahren zum Sammeln und Analysieren von Messdaten. Herkömmliche Messeinrichtungen hängen grundsätzlich von Eingaben ab, die durch Menschen (oder manchmal durch Computer) gemacht wurden, die ihnen sagen, was und wie oft gemessen werden soll. Beim DMC-Ansatz gibt es stattdessen "gesichtslose" Prüfsensoren, das heißt, Messgeräte ohne Eingabegeräte wie Tastaturen. Diese Prüfsensoren übernehmen die Aufgaben der herkömmlichen Messeinrichtungen und sammeln wichtige Messdaten.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Messgeräten sind die Prüfsensoren ständig "eingeschaltet" und sammeln und verarbeiten Messdaten aktiv, anstatt erst auf entsprechende Anweisungen von einem Bediener zu warten. Um die Systemleistung zu verbessern und die Netzressourcen nicht unnötig zu belasten, durchlaufen die Rohmesswerte zunächst im Prüfsensor selbst eine umfangreiche, aufgabenspezifische Verarbeitung. Die so gewonnenen höherwertigen Daten werden dann an zentrale Server weitergeleitet. Diese sammeln die höherwertigen Daten von allen im System vorhandenen Prüfsensoren, verarbeiten und analysieren sie, speichern die Informationen in Datenbanken, stellen Berichte darüber zusammen und geben beim Erkennen von Problemen Störungsmeldungen ab. Außerdem werden Übersichtsinformationen und Störungsmeldungen an das OSS-System weitergegeben, das das gesamte Netz verwaltet.

Weitere Informationen:
http://www.agilent.com/about/newsroom/features/2002jul29_rms.html

 

 

 

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