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15. August 2002
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Auf
dem neuesten Stand der Messtechnik:
Forschungslabor am IMTEK
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Navigationssystem im Auto? Winzige Ventile
zur Medikamentendosierung im menschlichen Körper? Chemische
Analysesysteme zur Abmessung kleinster Mengen für die Umwelttechnik
oder die Raumfahrt? Solche Anwendungen sind dank der Mikrosystemtechnik
längst keine Visionen mehr. Es handelt sich um einen wachsenden
Weltmarkt, dem die Freiburger Albert-Ludwigs-Universität
mit der Gründung des ersten deutschen Instituts für
Mikrosystemtechnik IMTEK schon vor sechs Jahren große
Bedeutung zugemessen hat. Heute arbeiten Agilent und das IMTEK
eng zusammen, um wettbewerbsfähige Forschung und Ausbildung
auf dem internationalen Zukunftsmarkt zu sichern.
„Im internationalen Wettbewerb hält
Deutschland eine führende Position in der Mikrosystemtechnik.
Die Zusammenarbeit mit dem Freiburger IMTEK ist für Agilent
von großer Bedeutung", so Thomas Frommer, Agilent
Sales Engineer für Test- und Messtechnik. „Das IMTEK
forscht sehr industrienah und hat uns als Partner ausgewählt.
Agilent nutzt diese Zusammenarbeit, sich maßgeblich an
der Forschung und an der Nachwuchsförderung sowie Ausbildung
von Ingenieuren zu beteiligen."
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Mit den Mikrosystemen entwickelt sich
nicht nur eine neue Technologie, sondern auch ein neues
Berufsbild: Ingenieure müssen für die noch junge
Disziplin ausgebildet werden. „Das Besondere am
IMTEK ist sein ganzheitlicher Ansatz", so Professor
Dr. Walter Kuntz, Leiter des Lehrstuhls für elektrische
Mess- und Prüfverfahren am IMTEK. „Wir decken
mit den einzelnen Forschungsabteilungen das gesamte Gebiet
der Mikrosystemtechnik ab und schließen durch übergreifende
Zusammenarbeit die Lücke zwischen akademischer Grundlagenforschung
und industrieller Produktentwicklung." Die Forschungslabore
am Freiburger Institut sind der Grundstein der wissenschaftlichen
Ausbildung. Studenten profitieren am IMTEK bereits im
Grundstudium von der praxisorientierten Arbeit im Labor.
Bis zum Herbst 2000 richtete Agilent die ersten zehn Forschungslaboratorien
am IMTEK ein. Das Institut plant bereits den Bau von zwei
weiteren Laborgebäuden. |
Studenten
wenden ihr Wissen bereits ab dem 1. Semester in der Praxis
an.
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Die Messtechnik-Produkte für die Laborausrüstung
werden von Agilents Electronic Products Solutions Group
(EPSG) geliefert: Je Laborplatz ein Oszilloskop, ein Funktionsgenerator,
ein Digitalmultimeter und ein Netzwerkteil. Das Oszilloskop
zeichnet sich durch hochauflösende Displays, Signalspeicher
mit 2 MB und simultane Oszilloskop- und Logikmessungen
aus. Mit dem Funktionsgenerator werden Lösungen bereits
in der Entwicklungsphase praxisnah getestet. Gemessen
werden zum Beispiel Signalmessungen, die Rauschen oder
andere Fehler enthalten. Das Digitalmultimeter ist besonders
einfach zu bedienen: Auf Tastendruck steht eine Vielzahl
von Messfunktionen zur Verfügung, von Gleichspannung
über Frequenz bis zum Dezibel. |
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| Kernstück
unter den Messgeräten im Labor: Das Agilent Infiniium
Oszilloskop. |
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Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten
und die technologische Überlegenheit der Agilent-Produkte
sind Voraussetzung für die Forschung und Entwicklung
auf dem Gebiet der Mikrosystemtechnik. Darüber hinaus
war für das IMTEK entscheidend, dass Agilent der einzige
deutsche Anbieter ist, der Geräte, Software sowie Support
und Services aus einer Hand liefert. „An
der Zusammenarbeit mit Agilent wird wieder einmal deutlich,
wie wichtig der enge Kontakt zwischen Forschung und Industrie
ist", erklärt Elke Mackensen, wissenschaftliche
Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Kuntz. „Agilent
bietet eine breite Palette an leistungsfähiger, innovativer
Messtechnik. Zudem sind Agilent-Lösungen fast überall
in Industrieanwendungen zu finden, weshalb es für
unsere Studenten wichtig ist, schon früh mit Geräten,
die höchsten Industriestandards entsprechen, vertraut
zu werden." |
| Von
der Elektronik zur Mikroelektronik: Ein Student experimentiert
für seine Diplomarbeit. |
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Die Mikrosystemtechnik
ist die Schlüsseltechnologie für die Entwicklung
von miniaturisierten Hightech-Produkten. Mikrosysteme
entstehen durch das Zusammenführen von Miniaturisierungen
bereits bestehender mechanischer, elektrischer und optischer
Komponenten. Die Vorteile eines Mikrosystems sind geringe
Abmessungen, geringes Gewicht und damit geringer Verbrauch
von Ressourcen bei der Herstellung. Mikrosysteme benötigen
nur eine geringe Energiezufuhr und sind flexibel einsetzbar
durch Batterie- oder Solarbetrieb. Laut einer EU-Studie,
durchgeführt vom Institut NEXUS Task Force, wird
das Umsatzvolumen 2002 der Mikrosystemtechnik auf dem
weltweiten Markt auf mindestens 40 Mrd. US-Dollar geschätzt
(Quelle: messen-prüfen-automatisieren, Mai 2002).
Lesen Sie mehr über das Institut
für Mikrosystemtechnik (IMTEK) an der Uni Freiburg
unter http://www.imtek.uni-freiburg.de/
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